Jens Schun­ke-Gal­ley, Fach­lei­ter Geschich­te an der Deut­schen Schu­le in Rio des Janei­ro, über den Deut­schen Schul­preis und das mBook Geschich­te

Im Rah­men der Ver­lei­hung des Deut­schen Schul­prei­ses an die Deut­sche Schu­le in Rio de Janei­ro hat uns Jens Schun­ke-Gal­ley, der Fach­lei­ter Geschich­te die­ser Schu­le, über sei­ne Arbeit, den Schul­preis und das mBook im all­täg­li­chen Ein­satz Aus­kunft gege­ben. Sei­ne dif­fe­ren­zier­te Sicht­wei­se auf den Erfolg der eige­nen Schu­le hat uns impo­niert. Daher ver­öf­fent­li­chen wir hier das Inter­view.

1. Was hat die Jury des dies­jäh­ri­gen Deut­schen Schul­prei­ses an Ihrer Schu­le überzeugt?

Die Jury bewer­tet sechs Berei­che: Leis­tung, Umgang mit Viel­falt, Unter­richts­qua­li­tät, Ver­ant­wor­tung, Schul­le­ben und Schu­le als ler­nen­de Insti­tu­ti­on. Was schluss­end­lich die Jury überzeugt hat, kann ich nicht sagen. Die Deut­sche Schu­le Rio de Janei­ro ist eine Pri­vat­schu­le und verfügt dem­nach, im Ver­gleich zu einer ganz nor­ma­len Schu­le in Deutsch­land, über nicht unmaß­geb­li­che quan­ti­ta­ti­ve Res­sour­cen und Mög­lich­kei­ten. Hin­zu kommt die finan­zi­el­le Betei­li­gung des Bun­des­ver­wal­tungs­am­tes für deut­sche Fach­leh­re­rin­nen und -leh­rer. Allein 40 Mit­ar­bei­ter arbei­ten in der Ver­wal­tung. Es gibt Inspek­to­ren auf den Gän­gen. Das Lehr­per­so­nal erhält orga­ni­sa­to­ri­sche und mate­ri­al­tech­ni­sche Unterstützung. Es gibt einen schul­ei­ge­nen Copy­shop und eine eige­ne Mar­ke­ting­ab­tei­lung. Wei­ter­hin unterstützen Erzie­hungs­be­ra­ter im Kin­der­gar­ten, in der Grund­schu­le sowie in der Sekun­dar­stu­fe I und II die sozi­al­päd­ago­gi­sche Arbeit der Leh­re­rin­nen und Leh­rer. Eini­ge Inklu­si­ons­kin­der haben jeden Tag ein bis zwei eige­ne Betreu­ungs­per­so­nen an ihrer Sei­te. Dies sind idea­le Bedin­gun­gen, von denen vie­le Schul­lei­ter in Deutsch­land nur träu­men kön­nen. Mir ist nicht ganz trans­pa­rent, auf wel­che Wei­se die­se Rah­men­be­din­gun­gen in das Ver­fah­ren zur Ver­ga­be des Deut­schen Schul­prei­ses ein­ge­gan­gen sind.

2. Wel­che Kern­idee von Schu­le liegt der Deut­schen Schu­le in Rio zugrun­de?

Hier­zu hat sich unse­re der­zei­ti­ge Schul­lei­te­rin, Frau Anke Jun­ge-Ehm­ke, bei der Preis­ver­lei­hung ganz klar geäu­ßert. Die größ­te Her­aus­for­de­rung an der Esco­la Ale­mã Cor­co­va­do ist es, zwei unter­schied­li­che Bil­dungs­sys­te­me mit unter­schied­li­chen Kul­tu­ren und gesell­schaft­li­chen Gege­ben­hei­ten jeden Tag mit­ein­an­der zu ver­bin­den und dabei die sehr unter­schied­li­chen Inter­es­sen und Zie­le aller Betei­lig­ten zu berücksichtigen. Dies wird in dem Begriff “Begeg­nung” ver­eint. Die Deut­sche Schu­le ist als Pri­vat­schu­le ein Wirt­schafts­un­ter­neh­men. Das Pro­dukt heißt “Bil­dung”.

3. Wie passt das mBook zu Ihrer Idee von Schu­le?

Die Schülerinnen und Schü­ler an der Deut­schen Schu­le Rio de Janei­ro sind aus­schließ­lich Nicht­mut­ter­sprach­ler. Es gibt nur weni­ge deutsch­spra­chi­ge Leh­rer­kin­der und die­se sind nicht in allen Klas­sen ver­tre­ten. Es ist sehr schwer, ein geeig­ne­tes Geschichts­buch für die­se Schüler zu fin­den und somit sucht man nach Alter­na­ti­ven. Ich ver­wen­de in mei­nem Geschichts­un­ter­richt eige­ne iBooks, wel­che ich mit iBooks Aut­hor für mei­ne Lern­grup­pen erstel­le. Oder ich kon­zi­pie­re unter dem Aspekt ‘Deutsch als Fremd­spra­che’ im Fach­un­ter­richt eige­ne iTu­nes-U-Kur­se. Damit bin ich an unse­rer Schu­le aber allein.

Die Deut­sche Schu­le Rio de Janei­ro verfügt über ein ent­spre­chen­des W-LAN-Netz und hat schul­ei­ge­ne iPads und Lap­tops. Die meis­ten Schülerinnen und Schü­ler haben eige­ne Smart­pho­nes. Schon die Erst­kläss­ler haben oft­mals ein Smart­pho­ne. Damit haben wir sehr gute tech­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen. Wir haben in jedem Klas­sen­raum Smart­boards. Aber war­um soll­te ich ein Smart­board mit einen dazu­ge­hö­ren­den Leh­rer-PC ver­wen­den, wenn der Rest der Klas­se zuschau­en muss und immer nur einer aktiv sein kann? In den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren wur­den überwiegend alle Klas­sen mit Apple TV aus­ge­stat­tet, HDMI-Bea­mer waren durch die Smart­boards schon vor­han­den. Damit ergibt sich aus mei­ner Sicht zwangs­läu­fig die Anbin­dung an ein digi­ta­les Lehr­buch.

Das mBook Schu­le für das Fach Geschich­te ist des­halb sehr gut geeig­net, weil es durch sei­ne Mate­ria­li­en ver­schie­de­ne Lern­ty­pen über viel­fäl­ti­ge Ein­gangs­ka­nä­le bedient. Somit kön­nen die Schülerinnen und Schü­ler Tex­te im mBook Geschich­te direkt bear­bei­ten, Noti­zen anfer­ti­gen und dar­aus die Inhal­te in eige­nen Doku­men­ten wei­ter bear­bei­ten. Audi­os und Video-Tuto­ri­als kom­plet­tie­ren die­sen Ansatz. Alle Inhal­te kön­nen von den Schülerinnen und Schü­lern in ande­ren Appli­ka­tio­nen, wie Pages, Key­note, Exp­lain Everthing oder iMo­vie wei­ter­ver­ar­bei­tet wer­den. Das mBook ist mit jedem End­ge­rät und Sys­tem nutz­bar. Somit kön­nen die Schülerinnen und Schü­ler mit ihren eige­nen oder Schul­ge­rä­ten arbei­ten. Sie müssen kein schwe­res Lehr­buch mehr von A nach B auf dem Rücken tra­gen, son­dern haben ihr mBook Geschich­te immer in der Hosen­ta­sche auf ihrem Smart­pho­ne griff­be­reit. Das mBook umfasst im Wesent­li­chen den kom­plet­ten Stoff von der 5. bis zur 12. Klas­se. Dies ist im Schul­all­tag sehr prak­tisch. Die imple­men­tier­ten Metho­den­ka­pi­tel und das Glos­sar ver­voll­stän­di­gen den Geschichts­un­ter­richt. Sie machen das mBook zu einem ernst­zu­neh­men­den Pro­dukt auf dem Markt der Geschichts­lehr­buch­pro­du­zen­ten in Deutsch­land.

Aller­dings ist der Ein­satz des mBooks mei­ner Mei­nung nach nicht für einen leh­rer­zen­trier­ten Unter­richt bestimmt. Darüber soll­te sich jeder Fach­leh­rer im Vor­feld bewusst sein. Nur eine schülerorientierte, auf Selbst­be­stim­mung zie­len­de, offe­ne Lern­kul­tur ermög­licht die voll­stän­di­ge Aus­nut­zung der Poten­tia­le und Mög­lich­kei­ten des mBooks im Geschichts­un­ter­richt.

Jens Schun­ke-Gal­ley
(Fach­lei­ter Geschich­te an der Deut­schen Schu­le Esco­la Ale­mã Cor­co­va­do in Rio de Janei­ro, 03. Juni 2017)

Kräf­te bün­deln und digi­ta­le Bil­dung gemein­sam vor­an­brin­gen

Kräf­te bün­deln und digi­ta­le Bil­dung gemein­sam vor­an­brin­gen

Die Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal und das Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen schlie­ßen Koope­ra­ti­on für die Imple­men­tie­rung von digi­ta­len Unter­richts­ma­te­ria­li­en

von Kai Wör­ner, Ben­ja­min Heinz und Mar­cus Ventz­ke


Es ist die zen­tra­le Fra­ge der digi­ta­len Bil­dung: Wie soll unab­hän­gig von Sys­tem- und Finan­zie­rungs­pro­ble­men hoch­wer­ti­ger Unter­richt in unse­ren Schu­len aus­se­hen, wenn wir die fort­schrei­ten­de Digi­ta­li­sie­rung nicht als Bedro­hung, son­dern als Mög­lich­keit auf­fas­sen, unse­re Jugend­li­chen für die Zukunft vor­zu­be­rei­ten?
So war es kein Zufall, dass sich die Macher des mBooks vom Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen und die Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal in Erlan­gen irgend­wann begeg­nen muss­ten. Wir bei­de machen uns schon seit eini­ger Zeit Gedan­ken dar­über, wie man die Fra­ge nach einem guten, digi­ta­len Unter­richt sinn­voll beant­wor­ten kann, wie Prak­ti­ker und digi­ta­le Lern­mit­tel­pro­du­zen­ten gemein­sam einen unter­richt­li­chen Mehr­wert erschaf­fen kön­nen.

Schon jetzt lässt sich fest­stel­len: Die Ergeb­nis­se bei Abschluss­prü­fun­gen sind in den letz­ten Jah­ren nicht ‘digi­tal dement’ aus­ge­fal­len, wie man­che Skep­ti­ker öffent­lich ver­mu­ten. Fakt ist aber auch: Guter digi­ta­ler Unter­richt ist kei­ne unüber­leg­te Wel­le media­ler Reiz­über­flu­tung, son­dern er setzt Medi­en und digi­ta­le End­ge­rä­te bewusst ein, um Inhal­te zu visua­li­sie­ren, zu erklä­ren und zu beur­tei­len. Eine funk­tio­nie­ren­de tech­ni­sche Infra­struk­tur ist kein Bil­dungs­ziel: Sie soll hel­fen, die Arbeit mit und an den Unter­richts­the­men bes­ser zu machen. Ziel ist es dabei, die Moti­va­ti­on bei allen Betei­lig­ten zu stei­gern und die Unter­richts­in­hal­te aktu­el­ler, rele­van­ter und metho­disch wirk­sa­mer auf­zu­be­rei­ten.

Refe­ren­da­rin­nen und Refe­ren­da­re wer­den im Erlan­ger Stu­di­en­se­mi­nar gezielt auf die digi­ta­le Bil­dungs­re­vo­lu­ti­on vor­be­rei­tet. Hier­bei stellt sich immer wie­der auch die Fra­ge nach dem digi­ta­len Con­tent, denn Unter­richts­ma­te­ria­li­en aus tra­di­tio­nel­len Bil­dungs­ver­la­gen lie­fer­ten in den zurück­lie­gen­den Jah­ren nur weni­ge Inhal­te, die den Mehr­wert digi­ta­ler Arbeits­wei­sen für den Unter­richt nicht nur behaup­ten, son­dern auch rea­li­sie­ren. Hier ergab sich durch das mBook eine neue Per­spek­ti­ve. Das wur­de schon bei einer ers­ten Hos­pi­ta­ti­on von Mit­ar­bei­tern des Insti­tuts für digi­ta­les Ler­nen im Mai 2015 an der Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal deut­lich.

Seit August 2016 steht das mBook allen inter­es­sier­ten Nut­zern in der Schul­pra­xis auf der Sei­te www.mbook.schule zur Ver­fü­gung und ist damit auch in baye­ri­schen Schu­len, wie der Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal, ange­kom­men.
Schon jetzt zeigt sich: Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler arbei­ten intui­tiv mit dem digi­ta­len Buch. Struk­tur und Hand­ling des mBooks sind nied­rig­schwel­lig und gut erkenn­bar. Die Leh­re­rin­nen und Leh­rer erhal­ten fach­lich fun­dier­te, medi­al umge­setz­te, didak­tisch begrün­de­te und unter­richts­pla­ne­risch zu nut­zen­de Inhal­te.

Unse­re Koope­ra­ti­on will aber noch mehr. Auf der Grund­la­ge des kon­kre­ten mBook-Ein­sat­zes und sei­ner Refle­xi­on den­ken wir wei­ter:
Wir wol­len, auch mit Blick auf den Digi­tal­pakt zwi­schen Bund und Län­dern, die enge Zusam­men­ar­beit von Lehr- und Lern­mit­tel­ent­wick­lung, geziel­ter Tech­nik­aus­stat­tung und Schul­ent­wick­lungs­ar­beit zu einem weit aus­strah­len­den Modell ent­wi­ckeln, an dem sich bei­spiel­haft Wege zur Rea­li­sie­rung der Schu­le der Zukunft auf­zei­gen las­sen.

Wich­tig ist uns dabei,

- alle Betei­lig­ten gleich­be­rech­tigt ein­zu­be­zie­hen,
- den Gestal­tungs­wil­len und Ver­ant­wor­tungs­be­reit­schaft der Akteu­re zu stär­ken sowie
- den kon­kre­ten Nut­zen aller Ent­schei­dun­gen offen und unge­schminkt zu the­ma­ti­sie­ren.
Das Ziel ist die Gestal­tung kom­mu­ni­ka­ti­ons­star­ker ‘Inno­va­ti­ons­kom­ple­xe’ im Bil­dungs­we­sen, von denen Ver­än­de­run­gen aus­ge­hen, weil sie
- ver­trau­ens­voll und eng ver­netzt agie­ren,
- gang­ba­re, kon­kret nach­voll­zieh­ba­re Wege gestal­ten
- und ihre Erfah­run­gen mit ande­ren Inter­es­sier­ten zu tei­len bereit sind.

Ein Anfang ist gemacht. Beglei­ten Sie uns kri­tisch auf unse­rem Weg die “digi­ta­le Bil­dungs­re­form” zu gestal­ten, bevor sie uns “über­rollt”. Tre­ten Sie mit uns in Kon­takt und wer­den sie zu Gestal­tern der Digi­ta­li­sie­rung — einer Digi­ta­li­sie­rung die ech­ten Mehr­wert hin­sicht­lich Kol­la­bo­ra­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Krea­ti­vi­tät und kri­ti­schem Den­ken her­vor­bringt. Denn eines ist sicher: Die­se Her­aus­for­de­rung ist kein Trend. Sie ist ein Fak­tum.


Über die Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal: In der mit­tel­frän­ki­schen Schu­le ler­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab der 7. Jahr­gangs­stu­fe schon seit 2011 in ‘iPad-Klas­sen’.. Sie nutzt gewinn­brin­gend digi­ta­le Medi­en von Video­tu­to­ri­als über Edu-Blog bis hin zu mul­ti­me­dia­len Geschichts­bü­chern wie dem mBook. Das Ziel der Schu­le ist es, dass Schü­ler selbst­ver­ständ­lich mit digi­ta­len Medi­en unab­hän­gig von Zeit und Raum ler­nen kön­nen, so dass sie die für das erfolg­rei­che Leben und Arbei­ten im 21. Jahr­hun­dert not­wen­di­gen Kom­pe­tenz erwer­ben. Um die­ses Ziel zu errei­chen, setzt die Schu­le auf ein Kon­zept, das eine dyna­mi­sche tech­ni­sche Infra­struk­tur (z.B. pro­fes­sio­nel­les WLAN), die regel­mä­ßi­ge Fort­bil­dung und Moti­va­ti­on der Lehr­kräf­te sowie pass­ge­naue didak­ti­sche Set­tings für ihre Schü­ler mit­ein­an­der ver­bin­det.

Über das Insti­tut:
Das Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen ent­wi­ckelt und pro­du­ziert seit 2011 digi­ta­le Schul­bü­cher und ver­steht sich als Teil der digi­ta­len Bil­dungs­re­vo­lu­ti­on. Eine der Grund­über­zeu­gun­gen des Insti­tuts ist die Über­zeu­gung, dass der didak­tisch begrün­de­te Ein­satz digi­ta­ler Medi­en ent­schei­den­de Vor­tei­le für die hoch­wer­ti­ge Ver­mitt­lung von Inhal­ten und Metho­den bie­ten kann. Bei allen mBook-Pro­jek­ten wird des­halb größ­ter Wert dar­auf gelegt, den fach­di­dak­ti­schen Mehr­wert digi­ta­ler Ana­ly­se-, Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Prä­sen­ta­ti­ons­tech­ni­ken auf­zu­zei­gen. Dies geschieht direkt an den Mate­ria­li­en, Auf­ga­ben­stel­lun­gen und Metho­den­hin­wei­sen. Die Wir­kung des mBook-Kon­zepts ergibt sich dabei aus der Kom­bi­na­ti­on einer neu­en inhalt­li­chen Auf­ar­bei­tung mit der Berück­sich­ti­gung von Ergeb­nis­sen der didak­ti­schen For­schung und einer hohen Pro­duk­ti­ons­qua­li­tät. Für die neue Art, ein Schul­buch zu den­ken, sei­ne Nut­zungs­kon­tex­te ein­zu­be­zie­hen und Lösun­gen für alt­be­kann­te und neue Lehr- und Lern­her­aus­for­de­run­gen anzu­bie­ten, wur­de das mBook im Jahr 2016 mit dem Son­der­preis „Schul­buch des Jah­res“ auf der Leip­zi­ger Buch­mes­se sowie auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se im Jahr 2015 mit dem „Deut­schen eBook Award“ aus­ge­zeich­net.‘

Edu-Couch #9: Ste­phan Grie­bel

Edu-Couch #9: Ste­phan Grie­bel

Ste­fan Grie­bel

Mit der Edu-Couch schafft das Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se Raum für das The­ma digi­ta­le Bil­dung. Wir unter­hal­ten uns mit Exper­ten und machen es uns dabei gemüt­lich. Die Gesprä­che wer­den auf­ge­zeich­net und live von der Mes­se über­tra­gen.

Ste­phan Grie­bel ist seit 1997 bei Texas Instru­ments tätig. Der­zeit ver­ant­wor­tet er den Bereich Busi­ness Deve­lop­ment and Alli­an­ces Euro­pe für die Bil­dungs­pro­duk­te des Unter­neh­mens. Dazu zählt die wei­te­re Ent­wick­lung des Leh­rer­netz­wer­kes T3 – Tea­chers Tea­ching with Tech­no­lo­gy eben­so wie die Ver­tie­fung der Zusam­men­ar­beit mit Schul­buch­ver­la­gen und die Unter­stüt­zung von Modell­ver­su­chen zum mathe­ma­tisch-natur­wis­sen­schaft­li­chen Unter­richt in enger Koope­ra­ti­on mit den Kul­tus­mi­nis­te­ri­en, ein­schließ­lich der beglei­ten­den didak­ti­schen For­schung. Zuvor war er Leh­rer für Mathe­ma­tik und Phy­sik am Gym­na­si­um. Ste­phan Grie­bel ist im Gesamt­vor­stand der Initia­ti­ve D21, einem Thinktank für digi­ta­le Gesell­schafts­fra­gen, und enga­giert sich dort seit 2010 als Lei­ter der AG Bil­dung.

Mit Ste­phan Grie­bel spre­chen wir über die Arbeit der Initia­ti­ve D21 und die Bil­dungs­pro­jek­te von Texas Instru­ments. Zudem inter­es­sie­ren uns digi­ta­le Werk­zeu­ge und Inno­va­tio­nen im Mathe­ma­tik­un­ter­richt.

Edu-Couch #8: Mar­kus Böl­ling und Kai Wör­ner

Edu-Couch #8: Mar­kus Böl­ling und Kai Wör­ner

Mar­kus Böl­ling & Kai Wör­ner

Mit der Edu-Couch schafft das Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se Raum für das The­ma digi­ta­le Bil­dung. Wir unter­hal­ten uns mit Exper­ten und machen es uns dabei gemüt­lich. Die Gesprä­che wer­den auf­ge­zeich­net und live von der Mes­se über­tra­gen.”

Mar­kus Böl­ling, ist mehr­fa­cher Inno­va­ti­ons­preis­trä­ger und der Schul­lei­ter der ers­ten iPad-Klas­se Bay­erns. An der Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal hat er acht Tablet-Klas­sen von der 7. bis zur 10. Jahr­gangs­stu­fe ein­ge­rich­tet. Die Schu­le ist Aus­hän­ge­schild für das Kon­zept ‘Schu­le der Zukunft’, bei­spiels­wei­se stellt sie flä­chen­de­ckend WLAN zur Ver­fü­gung. Mar­kus Böl­ling erreicht man auf Twit­ter unter mbo­el­ling.

Kai Wör­ner ist Semi­nar­rek­tor und Leh­rer an der Real­schu­le am Euro­pa­ka­nal in Erlan­gen. Seit 2011 ist er Klas­sen­lei­ter in iPad-Klas­sen und unter­rich­tet die Fächer Deutsch, Geschich­te, Ethik und Sozi­al­kun­de. Zudem ist er in der Leh­rer­aus­bil­dung tätig und hält Fort­bil­dun­gen zu digi­ta­len The­men, bei Twit­ter enga­giert er sich beim #EDChat­de. Dar­über hin­aus ist der Autor beim mBook und Ivi-Edu­ca­ti­on.

Mit den bei­den Gäs­ten unter­hal­ten wir uns über den All­tag einer digi­ta­len Schu­le und fra­gen, wie sie als Vor­rei­ter auf die­sem Gebiet von ihren Kol­le­gen wahr­ge­nom­men wer­den.

Edu-Couch #7: Mir­ko Drot­sch­mann

Edu-Couch #7: Mir­ko Drot­sch­mann

Mir­ko Drot­sch­mann

Mit der Edu-Couch schafft das Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen auf der Frank­fur­ter Buch­mes­se Raum für das The­ma digi­ta­le Bil­dung. Wir unter­hal­ten uns mit Exper­ten und machen es uns dabei gemüt­lich. Die Gesprä­che wer­den auf­ge­zeich­net und live von der Mes­se über­tra­gen.

Mir­ko Drot­sch­mann (Jahr­gang 1986) arbei­tet als frei­er Jour­na­list, Autor und Pro­du­zent. Er absol­vier­te ein Stu­di­um der Geschich­te und Kul­tur­wis­sen­schaft in Karls­ru­he und ein jour­na­lis­ti­sches Volon­ta­ri­at beim Süd­west­rund­funk in Baden-Baden, Stutt­gart und Mainz. Aktiv ist er unter ande­rem als Repor­ter für die ZDF-Kin­der­nach­rich­ten logo! und als Mode­ra­tor des Geschichts­ma­ga­zins “MDR Zeit­rei­se” im MDR Fern­se­hen. Dane­ben pro­du­ziert er mit sei­ner Fir­ma objek­tiv media Web­vi­de­os für Schul­buch­ver­la­ge, Sen­der und Unter­neh­men und ist als MrWissen2go mit einem Kanal bei You­tube ver­tre­ten (aktu­el­le Reich­wei­te: 400.000 Abon­nen­ten). Im Sep­tem­ber 2016 erschien Drot­sch­manns ers­tes Buch “Ver­rück­te Geschich­te – Absur­des, Lus­ti­ges und Unglaub­li­ches aus der Ver­gan­gen­heit” im mvg Ver­lag.

Mit Mir­ko Drot­sch­mann spre­chen wir über zeit­ge­mä­ße Geschichts­ver­mitt­lung und sei­ne Arbeit als You­Tuber und beim Fern­se­hen.