mGui­de Begas

Im Begas Haus in Heins­berg wer­den Gemäl­de und Skulp­tu­ren leben­dig! Das Schaf­fen der über vier Genera­tio­nen rei­chen­den Künst­ler­fa­mi­lie Begas begann mit der Geburt von Carl Joseph Begas dem Älte­ren in Heins­berg und reicht von der Roman­tik bis in die fünf­ziger Jah­re. Neben der bedeu­ten­den und umfang­rei­chen Aus­stel­lung der Kunst­wer­ke der Begas-Fami­lie ver­deut­licht eine aus­führ­li­che regio­nal­ge­schicht­li­che Abtei­lung die Geschich­te der Stadt Heins­berg.
Das Begas Haus, die Lebens­hil­fe Heins­berg und das Insti­tut für digi­ta­les Ler­nen ermög­lich­ten in Zusam­men­ar­beit die Ent­wick­lung eines digi­tal-mul­ti­me­dia­len Muse­ums­füh­rers in Leich­ter Spra­che. Die­ser baut auf dem Kon­zept für mul­ti­me­dia­le Muse­ums­gui­des des IdL auf. Im Rah­men eines Work­shops wur­den Tei­le des mGui­de Begas zusam­men mit Schü­le­rin­nen und Schü­lern mit und ohne Behin­de­rung kon­zi­piert und pro­du­ziert.

Neben einer Aug­men­ted-Rea­li­ty-Anwen­dung, die Figu­ren eines Gemäl­des zu den Betrach­ten­den spre­chen und sie mit­ein­an­der inter­agie­ren lässt, bie­tet der mGui­de Begas ein umfas­sen­des didak­ti­sches Kon­zept. Zahl­rei­che inter­ak­ti­ve und auf die Ziel­grup­pe ange­pass­te Anwen­dun­gen bie­ten Besu­chern die Mög­lich­keit einer selbst­stän­di­gen Erschlie­ßung der Objek­te und ver­set­zen sie in ihre Ent­ste­hungs­zu­sam­me­hän­ge. Hier­bei tritt der mGui­de Heins­berg jedoch nicht in Kon­kur­renz zur Aus­stel­lung, son­dern unter­stützt durch eine per­so­na­li­sier­te Erzähl­wei­se die Erschlie­ßung der Objek­te.